Online-Virenscanner und zwei nützliche Tools

12. Juni 2007

Oft hat man die Notwendigkeit irgendeine Datei mal grad eben schnell auf Viren zu überprüfen, sei es, das man ein Programm ausprobieren möchte, welches aus dem dunkleren Bereich des Netzes stammt oder man seinem eigenen Virenscanner nicht so traut und gern eine „Zweitmeinung“ einholen möchte.

Sicher helfen diese Online-Virenscanner nicht mehr, wenn das System total verwanzt ist, aber für einen kostenlosen Check ohne Notwendigkeit zur Installation einer Software sind sie IMHO gut geeignet.

In Post vom RA Tank hatte ich den Onlinescanner von Kaspersky genutzt, heute möchte ich einen weiteren empfehlen. Beide sind Online-Scanner für einzelne Dateien.

 Homepage von Kaspersky Lab     Viruschief - Antivirus Online Scan

Kaspersky nutzt nur die eigene Engine, Viruschief benutzt die folgenden Antivirenengines.

 Viruschief powered by ..

Ein Onlinescanner, der ganze Systeme untersucht, kommt von Panda Antivirus. Problematisch ist, dass ein Trojaner auf einem korrumpierten System durchaus seine Schadroutinen wirkungsvoll verbergen und den Scanner überlisten kann. Panda meint zwar Spyware und Trojaner zu erkennen, da mein System aber sauber ist, kann ich das leider nicht überprüfen ;->

 Panda Antivirus -

Zuletzt noch ein Hinweis auf zwei kostenlose Tools, die auch in Deutsch verfügbar sein sollen, sie kommen von Sysinternals, die mittlerweile von Microsoft gekauft wurden.

ist ein Programm das Prozesse zeigt, die Ports geöffnet haben. Schön sieht man hier auf kompromittierten Systemen welche Programme an Ports lauschen und auf Aufgaben ihres Herrn, das ist der Autor des Trojaners, nicht der Besitzer des Rechner, warten. Natürlich auch wenn ein Programm nachhause telefoniert.

Der Prozessexplorer zeigt (nahezu) alle auf dem Rechner aktiven Prozesse an. Er zeigt mehr Prozesse an, als der windowsinterne Taskman.

Post vom RA Tank

11. April 2007

Nachdem ich nun schon seit einiger Zeit mit Vater & Sohn der Schmidtlein GmbH und ihrem Rechtsanwalt, dem Herren Tank aus Osnabrück, im Real Life einen regen Briefwechsel führe, finde ich heute morgen ein besonderes Schmankerl in meinem Posteingang – eine Mail vom RA Tank mit dem Subjekt „Mahnung AZ: 712929/22“. Darin wird mir angeraten die Summe von 859,– € zu bezahlen, weil mich sonst die gerechte Strafe der Gebrüder Schmidtlein und ihres Interessenvertreters treffen würde – selten so gelacht.

Keine Frage, dass die in der eMail genannte, signierte Originalrechnung einen Trojaner „Trojan-Downloader.Win32.Nurech.bf“ enthält. Einzelne Dateien kann man übrigends sehr schnell bei Kaspersky online prüfen lassen.

Wer Informationen über Menschen haben möchte, die sich gegen Vater & Sohn Schmidtlein oder den Herren Tank wehren, schaut bspw. im Abzocke-Forum oder im Law-Blog nach.

tank.thumbnail.jpg

Da ich an noch an das Gute in der Welt glaube, hoffe ich, dass bei all dem Schmutz mit dem die Spammer das Netz überfluten, durch diese Aktion auch etwas an den sauberen Gebrüdern und ihren Gehilfen hängen bleibt.

Zwillinge

6. April 2007

n.2007.04.06-14.44.06.thumbnail.jpgHeute beim allmorgendlichen Spaziergang mit meiner Hündin dachte ich zuerst, ich hätte es aufgrund zu vieler vor dem Computer zugebrachter Nächte mit den Augen. Mittlerweile bin ich am Überlegen – ist es Bauerschläue, Steuerhinterziehung, Versicherungsbetrug oder irgendwas ganz anderes.

Ich gehe jedenfalls mal davon aus, dass es Niemanden interessieren wird 🙁

Davon gibt es warscheinlich nicht nur zwei, sondern es sind sogar vier Hänger mit gleicher Nummer, die auf eine Zugmaschine zugelassen sind.

Keine Bauerschläue sondern eine Möglichkeit des Staates die arg gebeutelte Landbevölkerung zumindest ein klein wenig zu unterstützen, den Teil der Bevölkerung der duch seine Liebe zur Scholle und zur Natur zur Produktion gesunder Lebensmittel beiträgt. Es ist ganz normal, dass die Hänger nicht mit einer TÜV-Plakette verunziert werden, da alle Hänger mit ihrer Zugmaschine zum TÜV fahren und dort der Trecker plakettiert wird. Ich stelle mir gerade die TÜV-Abnahme mit einem Zug aus Zugmaschine und 4 Hängern vor – wers glaubt wird seelig

.. von uns

15. März 2007

Seit Tagen werde ich bei der allmorgendlichen Fahrt zur Arbeit von der Initiative teilnehmender Thüringer Stadtwerke und Energieversorger genervt. Wiedereinmal versucht man dem Ossi vorzugaukeln, dass er hier etwas Regionales unterstützt.

So wirbt gasvonuns.de und stromvonuns.de mit zwei Webseiten, die von einer Erfurter Werbeagentur erstellt wurden, für Gas bzw. Strom von hier. Irgendwie errinnert mich das an einen Werbeslogan eines vermeintlich ostdeutschen Waschmittelherstellers aus Genthin – „.. denn es ist wie wir, von hier ..“

Komisch, ich wusste gar nicht, dass wir in Thüringen regionale Erdgasvorkommen besitzen, von den Methangaslagerstätten auf Mülldeponien einmal abgesehen. Und Strom kommt schon seit Ur-Antiatomkraftzeiten aus der Steckdose!

gasvonuns.jpg

Auf beiden Seiten werden Rezepte und Reime angeboten, leider sind die Rezepte nicht erreichbar, über die Qualität der Reime sage ich besser auch nichts, bezeichnend vielleicht noch zu wissen, dass auf beiden Seiten 6 Verseschreiber aktiv sind. Und – ich werde dort definitiv nicht als Verseschmied auftreten. Aber hier ;->

Lirum larum Löffelstiel, wer viel Erdgas hat, der kocht auch viel und wenn er auch noch viel Strom haben tut, dann kocht er obendrein vielleicht auch gut.

Gut jetzt!

Meine Reflexionen zu den „Besten Autofahrern Deutschlands“

14. März 2007

Mich hat es vor zwei Jahren in eine ländliche Idylle verschlagen und ich kann tagtäglich die erstaunlichen Fahrkünste der Autofahrer der Region erleben.

Als ich 2000 noch in Karlsruhe wohnte, dachte ich immer, dass die „Besten Autofahrer Deutschlands“ aus der Region HP, HG und OG kommen. Auch heute befällt mich noch immer ein beklemmendes Gefühl, wenn ich mich auf der A5 von Norden kommend der AS Heppenheim nähere. Irgendwie habe ich den Eindruck, hier muss alles anders sein als im Rest der Republick, hier schlägt das Herz des Autofahrers anders, ganz anders. Ich werde mit Autofahrern konfrontiert, die einen eher halsbrecherischen Fahrstil an den Tag legen. Wenn ich dann in Karlsruhe bin hat sich wieder fast alles normalisiert.

Genau solche Erlebnisse habe ich nun täglich, wenn ich im Rosterland unterwegs bin. Die Fahrer aus den Regionen SOK, SHK und GRZ – man bemerke, hier handelt es sich aufgrund der 3 Buchstaben um eindeutig ländliche Idyllen – haben den Hessen den Rang eindeutig abgelaufen, wobei die Reihenfolge der Nennung eine Wertung darstellt.

Heute morgen habe ich mich wieder einmal sehr über mehrere Fahrzeugbenutzer geärgert. Warum muss man ein Dorf, das durch ein ordentliches Ortsschild ausgewiesen wird, mit 80 km/h durchfahren. Warum muss man das auch tun, wenn man ein mit Gülle befülltes Tankfahrzeug führt.

Wer nun denkt, es sind nur junge Bürschchen, die mit ihrem Penisersatz einer bayerischen Nobelmarke unterwegs sind, weit gefehlt – die Sucht nach überhöhten Geschwindigkeiten in Ortschaften zieht sich hier durch alle Geschlechter und Altersklassen.

Wie oft bemerke ich, dass in einer Ortschaft ein eher kleines frauentypisches Wägelchen hinter mir zu drängeln anfängt. Auf der sich an die Ortschaft anschließenden Landstraße bleibt das Wägelchen dann zurück, weil da sind ja Kurven und soo schnell möchte man ja auch nicht fahren. Aber im Ort holt man mich dann wieder ein und beginnt das Drängelspiel von Neuem. Manchmal juckt es mich .. aber lassen wir das lieber.

Hier fährt man nicht gut sondern schnell!

Aus Evolutionstechnischer Sicht ist es um die rücksichtslosen Fahrer IMHO nicht schade, aber leider nehmen sie immer noch viel zu viele unschuldige Fahrer mit.

Sollten Sie im Rosterland durch einen kleinen Wagen mit GRZ-Kennzeichen gebremst werden, dann könnte das ich sein, der in Ortschaften immer nur 50 km/h fährt und dem das Schulmeistern Verkehrsberuhigen mittlerweile richtig Spaß macht. ;->

Pages: Prev 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Next