Auch im Rosterland werden “Abfallprodukte” an Fleischtheken angeboten

Am gestrigen Tag wurde in Deggendorf gegen einen 56-jährigen Fleischermeister wegen Gammelfleisch-Vorwürfen verhandelt. Er gab zu, über Jahre hinweg tonnenweise verdorbenes und minderwertiges Fleisch verkauft zu haben.

Sein Verteidiger, Klaus Gussmann, erklärte dass es sich bei den Waren um eher minderwertiges Fleisch wie Schweinepfoten, Knochen oder Schwänze handelte – die freilich in den afrikanischen und asiatischen Empfängerländern noch zu Lebensmitteln weiterverarbeitet werden.

Gussmann sprach in diesem Zusammenhang auch von “Abfallprodukten”.

Halt! In letzter Zeit tauchen an Fleischtheken der Diskounterkette Netto wiederholt derartige “Abfallprodukte” in veredelter Form auf. Wollen die ursprünglichen Empfänger dieser Produkte das nicht mehr haben – ich will das aber auch nicht Essen!"

Abfallprodukte[6]

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