Mein Bauer um die Ecke

Heute sollte einer der letzten schönen Tage im November werden, zumindest hatten die Wetterfrösche fast 20°C vorausgesagt.
Da wollte ich am Nachmittag dem Herrgott ein Rauchopfer darbringen und eine Rolle karibischer Tabake abbrennen, und wo ich schon einmal dabei war, auch inhalieren. Soweit so gut.
Aber wie kann der Frömmste in Frieden leben, wenn es seinem bösen Nachbarn nicht gefällt.
Aus diesem Grund beschloss “mein Bauer um die Ecke” heute seine Klärgrube zu reinigen und die dabei anfallenden Reste der menschlichen Nahrungskette gleich hinter unserem Haus auf der Wiese zu verklappen (was für einen schöne Umschreibung für das Entsorgen flüssiger Abfälle in der Nordsee). Er erzeugte damit für den ganzen Tag diesen animalischen Geruch gärender menschlicher Exkremente. Auch ganz nett, wenn man frisch gewaschene Wäsche auf der Leine hängen hat.
Natürlich mochte ich dann nicht mehr an das Rauchopfer denken, aber wir werden sehen was wir davon haben, zumindest Schmuddelwetter in der nächsten Zeit.
Morgen werde ich mal abklären, ob man in Deutschland überhaupt so etwas machen darf, irgendwie hab ich das Gefühl, ich kriege ihn damit, hab ich doch blickiger Weise sein Autokennzeichen mit photographiert, natürlich von unserem Grundstück aus.

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